Eine der größten Erfindungen der alten Chinesen sind nichts geringeres als Kompen. Wenn die Geräte auch nicht besonders oft im Alltag verwendet werden, sind sie für den Seemann, den Piloten und den Reisenden einfach unerlässlich. Was sind nun Kompen und wie benutzt man sie richtig? Kompen sind Geräte, welche die Orientierung im Gelände erleichtern. Es existieren drei grundsätzlich verschiedene Arten von Kompen: der Magnetkompass, der Kreiselkompass und der elektronische Kompass.
Das Prinzip der Funktionsweise eines Magnetkompasses besteht in der Wechselwirkung des magnetischen Feldes des Kompasses und der horizontalen Komponente des Magnetfeldes der Erde. Die sich frei drehende Magnetnadel dreht sich um die eigene Achse, bis sie sich entlang der Feldlinien des Erdmagnetfeldes befindet. So zeigt die Nadel immer die Linienrichtung des Magnetfeldes an, die zum Nordpol führt. Einfacher gesagt, die Kompassnadel zeigt mit einem Ende auf den Norden, mit dem anderen auf den Süden. Ein gewöhnlicher Kompass hat ein rundes Messing- oder Plastikgehäuse, in dessen Zentrum sich die Stahlnadel frei dreht. Im Zentrum der Nadel wiederum befindet sich ein gut geschliffenes Stück des Steines Achat, welches dazu dient, die Reibung der Magnetnadel beim Drehen zu vermindern.
Es ist nicht besonders schwer mit einem Kompass zu arbeiten. Er wird jedoch in Kombination mit einer Karte zu einem wichtigen Helfer bei der Orientierung. Um sich an einem unbekannten Ort gut orientieren zu können und um den besten Weg zum Ziel finden zu können, ist ein regelmäßiges Üben mit einem Kompass und einer Karte notwendig.